Hochdruckreaktor & Druckautoklav
für Labor und Technikum



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HiClave Laborreaktoren
Druckreaktoren der HiClave-Serie sind ideal für kleine Versuchsmengen. Die zahlreichen Deckelanschlüsse ermöglichen den Einsatz im Batch- und Konti-Betrieb. Die Deckel einer Serie (S, Q oder F) sind zu allen Behältergrößen der jeweiligen Serie kompatibel. Optimal für die ersten Schritte in der Prozessskalierung.
Die kleinen Hochdruckautoklaven sind einzeln und als Druckreaktor-Komplettsystem inkl. Absenkvorrichtung, Rühr- und Heizsystem verfügbar.
Die Ausstattungsoptionen, wie Temperierlösungen, PTFE-Inlays, Rührdurchführungen, Flüssigkeits- und Feststoffdosierung ermöglichen die Anpassung der Systeme an Ihren Bedarf.
Fazit: Die HiClave-Serie von JUCHHEIM ist die ideale Lösung für skalierbare Synthesen und Aufschlüsse im kleinsten Maßstab – ein echter Mehrwert für chemische Forschung und Verfahrensentwicklung.
HiClave S
mit Schraubdeckel
Die HiClave S Minireaktoren sind besonders geeignet für kleine Versuchsmengen von 25 bis 125 ml. Sie können mit Magnetrührplatten betrieben werden und erlauben eine Temperatur von bis zu 350°C und einen Druck von bis zu 150 bar.
Inhalt
25 bis 125 ml
Max. Temperatur
350°C
Max. Druck
150 bar
Äußerst kompakt und günstig
Für Magnetrührplatten
Auch mit PTFE-Innenschicht
HiClave Q
mit Schnellverschluss
Die HiClave Q - Rührautoklaven haben ein Fassungsvolumen von bis zu einem Liter und sind mit einer praktischen Spannkette als Schnellverschluss versehen.
Inhalt
250 bis 1000 ml
Max. Temperatur
350°C
Max. Druck
100 bar
Schnellverschluss
Für Magnetrührplatten und Überkopfrührer
Auch mit PTFE-Innenschicht
HiClave F
mit Flanschverschluss
Die Hochdruckautoklaven der HiClave F-Serie fassen von 250 bis zu 1.000 ml und können bei einer Temperatur von bis zu 500 °C und einen Druck bis 400 bar betrieben werden.
Inhalt
250 bis 1000 ml
Max. Temperatur
350°C (500°C)
Max. Druck
400 bar
Hohe Temperatur- und Druckbelastung
Für Magnetrührplatten und Überkopfrührer
Auch mit PTFE-Innenschicht
Mehr zu HiClave F
HiClave Systeme
+ Optionen


Alle HiClave Laborautoklaven gibt es auch als perfekt abgestimmte Komplettsysteme – bereit für den sofortigen Einsatz in Ihrem Labor.
Darüber hinaus können Sie zusätzliche Ausstattungsoptionen wie Rührgeometrie, Systeme für Flüssigkeits- oder Feststoffzugabe, Sensoren, Probenahme oder Katalysatorkörbe frei wählen.
So entsteht Ihr maßgeschneidertes HiClave-System – entwickelt für höchste Effizienz, Sicherheit und Komfort im Laboralltag.
Folgende Komplettsysteme stehen für alle Reaktoren der S-, Q- und F-Serie zur Verfügung:
Base | Eco | Plus | Pro | |
• Manometer • Berstscheibe • Pt100-Temperatursensor • Nadelventil (Entspannung) | ✓ | ✓ | ✓ | ✓ |
• Magnetrührplatte mit "Heatspreader" | - | ✓ | ✓ | - |
• Komfortable Hubvorrichtung für den Behälter | - | - | ✓ | ✓ |
• Überkopfrührer mit Magnetkupplung • Heizmanschette mit integrierter Kühlung | - | - | - | ✓ |
Zusatz-Optionen • Probeentnahme • Drucksensor • PTFE-Einsätze • Begasungsrührer und andere Rührorgane • Katalysator-Körbchen | (✓) | (✓) | (✓) | (✓) |
Häufige Fragen zu HiClave Hochdruckreaktoren
Der HiClave von JUCHHEIM Laborgeräte GmbH ist ein bewährtes Hochdruckautoklav- und Chemiereaktorsystem für Labor und Technikum, das Arbeitsdrücke bis 500 bar und Temperaturen bis 500 °C erreicht. Als modularer Druckautoklav Labor-Reaktor lässt er sich vollständig auf individuelle Prozessanforderungen anpassen – von der Rührgeometrie über die Werkstoffwahl bis hin zu Automatisierungslösungen. Alle HiClave-Systeme werden 100 % in Deutschland produziert, entsprechen der CE-Kennzeichnung gemäß Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU und sind aus zertifizierten Werkstoffen mit zertifizierten Schweißverfahren gefertigt.
Der HiClave ist ein Hochdruckreaktor- und Chemiereaktorsystem der JUCHHEIM Laborgeräte GmbH, das für anspruchsvolle chemische Reaktionen unter hohen Drücken und Temperaturen im Labor und Technikum ausgelegt ist. Er wird überall dort eingesetzt, wo Standardreaktoren an ihre Grenzen stoßen – etwa bei Hochdruckextraktion, Hydrierungen, hydrothermaler Karbonisierung oder Polymerisation. Dank modularem Aufbau kann er sowohl als Einzelreaktoranlage als auch als Parallelreaktoranlage betrieben werden.
Ein Standard-Laborautoklav arbeitet typischerweise im Bereich einiger bar und weniger als 150 °C. Der HiClave hingegen ist als Hochdruckautoklav ausgelegt und erreicht bis zu 500 bar Arbeitsdruck bei Temperaturen bis 500 °C, was ihn für chemisch anspruchsvolle Hochdrucksynthesen qualifiziert. Hinzu kommt die offene, modulare Bauweise mit zahlreichen Rühr-, Heiz- und Sensoroptionen, die ein Standard-Autoklav nicht bietet.
Der HiClave wird von der JUCHHEIM Laborgeräte GmbH in Deutschland entwickelt und gefertigt. Die Produktion erfolgt 100 % in Deutschland unter Einsatz zertifizierter Werkstoffe und zertifizierter Schweißverfahren (WIG/PED). Alle gefertigten Druckgeräte sind konform mit der europäischen Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (DGRL) und tragen die CE-Kennzeichnung.
Der HiClave ist für den Einsatz im Labor, Miniplant und Technikum konzipiert. Die verfügbaren Volumina reichen von 25 ml bis 1 Liter, bei Volumina bis 300 Liter kommen LabClave oder ProClave Systeme zum Einsatz, sodass das System Anwendungen vom kleinen Screeningexperiment bis hin zur skalierten Prozessentwicklung abdeckt. Damit eignet er sich für Forschung und Entwicklung ebenso wie für die kleinskalige Produktion.
Der HiClave wird von der JUCHHEIM Laborgeräte GmbH in Deutschland entwickelt und gefertigt. Die Produktion erfolgt 100 % in Deutschland unter Einsatz zertifizierter Werkstoffe und zertifizierter Schweißverfahren (WIG/PED). Alle gefertigten Druckgeräte sind konform mit der europäischen Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (DGRL) und tragen die CE-Kennzeichnung.
Der HiClave ist in einem breiten Volumenbereich von 25 ml bis 1 Liter verfügbar. Darüber hinaus kommen LabClave und ProClave zum Einsatz. Das ermöglicht den Einsatz für kleine Laborversuche mit wenigen Millilitern Probe ebenso wie für scale-up-Versuche im Technikum. Die Auswahl des passenden Volumens hängt vom Prozess, der benötigten Probenmenge und dem Skalierungsziel ab.
Das HiClave-Produktspektrum umfasst Ausführungen mit Schraubdeckel (kompakt, für kleine Volumina), Schnellverschluss (für flexible Laboranwendungen) sowie Flanschverschluss für die Hochdruckausführung bis 400–500 bar. Die Flanschvariante (HiClave F) bietet die höchsten Betriebsparameter und eignet sich für intensive Hochdrucksynthesen. Alle Ausführungen sind als Einzel- oder Parallelreaktoranlage realisierbar.
Die ausgeklügelte Deckenkonstruktion des HiClave erlaubt bis zu 7 Anschlüsse für Medien oder Sensoren direkt auf der Mantelfläche des Deckels. Das ermöglicht die gleichzeitige Bestückung mit Temperatur- und Drucksensoren, Gas- und Flüssigkeitseinlässen sowie Probenahmesystemen, ohne aufwändige externe Leitungsführung.
Für den HiClave stehen Magnetrührer (für kleinere Volumina und druckdichte Anwendungen) sowie magnetgekoppelte Überkopfrührer für intensiveres Durchmischen zur Verfügung. Die Rührgeometrie lässt sich an den jeweiligen Prozess anpassen. Zusätzlich kann eine Absenkvorrichtung integriert werden, um den Reaktionsbehälter komfortabel in das Heiz-/Kühlsystem ein- und auszufahren.
Der HiClave ist in mehreren Werkstoffvarianten erhältlich: Edelstahl (verschiedene Güten), Hastelloy (Nickelbasislegierung für erhöhte Korrosionsbeständigkeit) sowie optional mit PTFE/PFA-Beschichtung oder Tantal-Beschichtung für maximalen Schutz gegenüber aggressiven Medien. Alle eingesetzten Stähle und Schweißzusätze liegen mit entsprechenden Werkstoffzeugnissen vor.
Hastelloy (z. B. C-276 oder C22) empfiehlt sich, wenn der Prozess stark korrosive Medien wie Halogensäuren, Oxidationsmittel oder aggressive organische Säuren umfasst, gegenüber denen Standardedelstähle nicht ausreichend beständig sind. JUCHHEIM verwendet Hastelloy als bewährten Werkstoff für den HiClave-Reaktorkörper und alle produktberührenden Teile, wenn der Anwendungsfall es erfordert.
PTFE-/PFA und Tantal-Liner schützen den Reaktorkörper vor aggressiven Chemikalien und verhindern Produktkontamination durch Metall-Ionen – ideal für hochreine Synthesen oder säurekatalysierte Reaktionen.
Tantal-Beschichtungen bieten eine noch höhere chemische Beständigkeit als PTFE bei gleichzeitig höherer Temperaturfestigkeit und eignen sich für besonders aggressive anorganische Säuren. Beide Optionen erweitern das Einsatzspektrum des HiClave erheblich.
Ja. JUCHHEIM stellt für alle im HiClave verwendeten Stähle und Schweißzusätze Werkstoffzeugnisse (Material Certificates) bereit. Dies ist eine Voraussetzung für die Konformität mit der Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU und gewährleistet die vollständige Rückverfolgbarkeit aller produktberührenden Materialien – wichtig für pharmazeutische, lebensmittelchemische und regulierte Prozesse.
Der HiClave eignet sich für eine Vielzahl von Hochdruckreaktionen: (Hochdruck-)Extraktion, Aufschluss, Hydrolysen, Hydrierungen, hydrothermale Karbonisierung, Entwicklung von Wasserstoffspeichertechnologien sowie radikalische, kationische, anionische und koordinative Polymerisation. Darüber hinaus ist er für zahlreiche weitere Hochdrucksynthesen geeignet, die hohe Drücke und/oder Temperaturen erfordern.
Ja, der HiClave ist explizit für Hochdruck-Hydrierungen ausgelegt. In Kombination mit dem optionalen Hydriermodul lässt sich der gesamte Hydrierungsprozess vollautomatisch durchführen. Sicherheitsrelevante Parameter wie Druck oder Gasverbrauch können dabei als Abbruchkriterien definiert werden, sodass der Betrieb mit Wasserstoff unter kontrollierten und sicheren Bedingungen möglich ist.
Ja, die hydrothermale Karbonisierung ist eine der explizit ausgewiesenen Anwendungen des HiClave. HTC-Prozesse erfordern Temperaturen im Bereich von 180–280 °C und Wasserdrücke bis ca. 100 bar, die der HiClave mit deutlichem Sicherheitsabstand abdeckt. Die verfügbaren PTFE-Liner können dabei helfen, Verunreinigungen durch Metallionen zu minimieren.
Ja, der HiClave ist als Parallelreaktoranlage erhältlich, bei der mehrere Reaktoren gleichzeitig unter identischen oder variierenden Bedingungen betrieben werden können. Das ist insbesondere für die systematische Prozessoptimierung, Katalysatorscreening und die Entwicklungsphase neuer Synthesen im Labor- und Technikumsmaßstab von Vorteil.
Der HiClave trägt die CE-Kennzeichnung gemäß europäischer Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU (DGRL). Die Fertigung erfolgt mit zertifizierten Schweißverfahren (WIG-Schweißen / PED) für Edelstähle und Nickelbasislegierungen. Alle Werkstoffe sind durch Zeugnisse nachgewiesen. Damit erfüllt der HiClave alle gesetzlichen Anforderungen für den Betrieb als Druckgerät in Europa.
Der HiClave ist konstruktiv für den Betrieb bei bis zu 500 bar (je nach Modell) ausgelegt und entspricht der DGRL 2014/68/EU. JUCHHEIM setzt ausschließlich zertifizierte Werkstoffe und zertifizierte Schweißnähte ein. Sicherheitsrelevante Parameter (z. B. Druck, Gasverbrauch) können als automatische Abbruchkriterien im Steuerungssystem hinterlegt werden. Für den Betrieb mit brennbaren oder giftigen Gasen wie Wasserstoff sollten die entsprechenden betrieblichen Schutzmaßnahmen nach nationaler Gefährdungsbeurteilung umgesetzt werden.
JUCHHEIM fertigt Sonderanfertigungen, die speziell auf die Anforderungen des Kunden abgestimmt sind. Bei Medien wie Hochdrucksauerstoff oder fluorhaltigen Verbindungen sind besondere Werkstoff- und Konstruktionsanforderungen zu beachten. Eine detaillierte technische Beratung und Anforderungsaufnahme ist in solchen Fällen zwingend empfohlen, um die passende Materialwahl (z. B. Hastelloy, Tantal) und Konstruktionsausführung sicherzustellen.
Der HiClave kann mit einer Vielzahl von Optionen ausgestattet werden: Absenkvorrichtung (Lift), Magnetrührer, magnetgekoppelte Überkopfrührer, Gas- und Flüssigkeitsversorgungssysteme, PTFE- und Glas-Liner (Inlays), Katalysatorkörbe, Heiz- und Kühlsysteme sowie Sensoren für Druck und Temperatur. Optionale Hydriermodule ermöglichen eine vollautomatische Prozessführung von Hydrierreaktionen.
Ja, JUCHHEIM bietet auch vollständig kundenspezifische Sonderanfertigungen an. Standardkonfigurationen können an spezifische Prozessanforderungen angepasst werden – von der Rührgeometrie über die Werkstoffwahl bis hin zu speziellen Anschlüssen, Automatisierungslösungen oder besonderen Volumina und Geometrien. Sonderanlagen für besondere Anforderungen im Technikum oder bei ungewöhnlichen Medien gehören zum Portfolio der JUCHHEIM Laborgeräte GmbH.
Lieferzeiten für HiClave-Systeme variieren je nach Konfiguration, Volumengröße und Ausstattungsgrad. Standardkonfigurationen sind deutlich schneller lieferbar als individuelle Sonderanfertigungen, teilweise direkt ab Lager. Für eine verbindliche Lieferzeit-Auskunft empfehlen wir direkte Kontaktaufnahme mit JUCHHEIM – das Unternehmen berät Sie von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme.
Als Hersteller mit vollständiger Fertigung in Deutschland bietet JUCHHEIM Laborgeräte GmbH Service, Wartung und Ersatzteile für alle HiClave-Systeme an. Da alle Komponenten in Deutschland gefertigt und zertifiziert werden, ist die Ersatzteilversorgung und technische Unterstützung direkt beim Hersteller möglich – ohne Umwege über internationale Distributoren.
Weitere Produkte und Lösungen:

HiClave S
Mit einem Fassungsvermögen von 25 ml bis zu 125 ml bildet dieser Reaktor die kleinste Bauform aus der HiClave Serie.
LabClave
Druckreaktoren der Serie LabClave reichen von 1 Liter bis 200 Liter Inhalt und sind bestens für Labor und Technikum geeignet.

Systeme & Anlagenbau
Alles was Sie für die Verfahrensentwicklung benötigen, von 10 ml bis zu 500 liter, für Reaktion, Polymerisation, Extraktion, Destillation und viele weitere Anwendungen im Labor und Technikum.


